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Youth and Education

Verschiedene Berichte, die in den letzten Jahren im Kosovo veröffentlicht wurden, weisen auf die mangelnde Qualifikation der Jugend für moderne Arbeitsplätze hin. Studenten beenden oft die Sekundarschulausbildung und schließen sogar die Universität ab, ohne die für den Arbeitsmarkt erforderlichen Qualifikationen erworben zu haben. Tatsächlich beschweren sich viele Geschäftsinhaber darüber, dass sie zwar viele Bewerbungen erhalten, jedoch vielen Bewerbern die Fähigkeiten fehlen, die in einem Angestellten gesucht werden. Dies deutet darauf hin, dass ein Bedarf besteht, die Bildung junger Menschen im Kosovo zu fördern, damit diese die Sekundarschule und/oder Universität mit dem Wissen verlassen, das der Arbeitsmarkt von ihnen verlangt. Um diese Lücke zu überwinden, scheint es notwendig, eine öffentlich-private Partnerschaft zu schaffen, die eine produktive Beziehung zwischen dem Bildungssektor und der Geschäftswelt im Kosovo fördert. Diese Art von Partnerschaft ermöglicht es den Unternehmen, ihre Erwartungen zu vermitteln und der Jugend aufzuzeigen, welche Voraussetzungen für die Sicherung von Arbeitsplätzen erforderlich sind. Folglich ist es notwendig, die Jugendlichen beim Erwerb dieser Fähigkeiten zu unterstützen.

Germin ist zur Behebung dieser Lücke gut geeignet, weil sie:

– Beziehungen zu Unternehmern sowohl im Kosovo als auch im Ausland hat; und
– über eine große Datenbank von Fachkräften aus der Diaspora, die Jugendliche beim Erwerb dieser neuen Qualifikationen und Kenntnisse beraten und betreuen können, verfügt. Angesichts der Tatsache, dass es viele Fachkräfte aus der Diaspora gibt, die ihre Fähigkeiten und ihr Wissen gerne an die Jugend im Kosovo weitergeben möchten, sind sie die idealen Mentoren, die der kosovarischen Jugend nicht nur beim Erwerb von Fähigkeiten, sondern auch beim Zugang zum internationalen Know-how verhelfen. 

Ziel

Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung, des Unternehmergeistes und anderer Bestrebungen zur Vorbereitung der Arbeitskräfte, einschließlich der Schaffung stärkerer Verbindungen zwischen dem Bildungssektor und dem privaten Sektor bei der Durchführung dieser Aktivitäten. In Anbetracht der zunehmenden Globalisierung und Digitalisierung der Welt, in der wir leben, müssen die komplexen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen, denen wir in Zukunft gegenüberstehen werden, über verschiedene Kanäle angegangen werden. Germin kann mit ihrem Schwerpunkt und ihrer Fachkenntnis über zeitgenössische Informationstechnologien und virtuelle Kanäle der Zusammenarbeit dazu beitragen, dass Jugendliche das Potenzial virtueller Plattformen besser kennen lernen. Virtuelle Plattformen, die für Jugendliche besonders nützlich sind, sind Kommunikationsmittel wie Online-Foren, Online-Arbeitsräume für Gruppen, Schwarze Bretter usw.; Bildungsmittel wie Online-Unterricht, Selbstbewertungstools, die den Studierenden und ihren Mentoren helfen, ihren Erfolg zu verfolgen usw.  

Aktivitäten:

1)  Einladung junger Unternehmer vor Schülern der Sekundarschule zu sprechen. Junge Geschäftsinhaber als Vorbilder zu haben, dient dazu, der Jugend ihr eigenes Potenzial bewusst zu machen. Im Gegenzug können die Studierenden die Unternehmen besuchen, deren Vertreter sie treffen. Für beide Partner wäre es von Vorteil, Geschäftsleute der Diaspora mit Schülern der Sekundarstufe in Kontakt zu bringen. Für Investoren ist dies hilfreich, weil es ihnen die Möglichkeit gibt, auf Geschäftspraktiken und die Fertigkeiten aufmerksam zu machen, die sie bei künftigen Angestellten suchen. Für Schüler ist es hilfreich, weil sie mit kreativen Geschäftsideen bekannt gemacht und ermutigt werden, sich als Mitgestalter solcher Unternehmen vorzustellen. 

2)  Entwicklung eines Online-Ressourcenzentrums für Jugendliche. Die Website wird Informationen über verschiedene Möglichkeiten zur Kapazitätsentwicklung für Jugendliche enthalten. Die Website wird außerdem über Diskussionsforen verfügen, in denen sich Jugendliche untereinander und mit ihren Mentoren austauschen können. Diskussionsforen ermöglichen es Jugendlichen, die bereits an verschiedenen Aktivitäten beteiligt sind, ihre Ideen auszutauschen und weitere Schritte zu diskutieren. Einschließlich Tutorials zu verschiedenen Fertigkeiten, die für Jugendliche wesentlich sind. Beispielsweise können sich Video- oder Infografik-Tutorials mit Zeitmanagement, Networking-Fähigkeiten, Tipps für das öffentliche Reden usw. befassen.

3)  Gestaltung und Angebot von Workshops zu Leadership und wesentlichen Qualifikationen mit Schwerpunkt auf Themen wie Zeitmanagement und Selbstversorgungs-Workshops, Training der Kommunikationsfähigkeiten (z.B. öffentliches Reden; Verfassen von Anschreiben), Workshops zu beruflichen Fähigkeiten (z.B. Vorstellungsgespräche, Verfassen von Bewerbungsschreiben) usw. Diese Workshops können von Experten aus der Diaspora oder von Kosovaren angeboten werden, die vor kurzem ihren Abschluss an einer internationalen Universität erworben haben, und können sich auf die Erfahrungen Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt beziehen.

4)  Etablierung eines Mentorship-Programms, das Sekundarschüler mit Mentoren zusammenbringt, die im Ausland leben und den Übergang der Schüler von der Sekundarschule in die Gemeinschaft begleiten können. Das Programm wird sowohl Online- als auch persönliche Komponenten haben, um sicherzustellen, dass die Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten haben, mit ihren Mentoren zu kommunizieren. Nach der Anmeldung als Mentor erstellt jeder Experte sein Profil - ein einseitiges Informationsblatt über seine Person, seine Interessen und seine berufliche Laufbahn. Basierend auf diesen Profilen werden die Mentoren dann mit Schülern zusammengebracht, die ähnliche Interessen haben und Beratung bei der Erreichung ihrer Ziele benötigen.